Ablauf einer osteopathischen Behandlung

 

Erstkontakt:

Wir bitten Sie, zum ersten Termin etwa 10 min eher zu erscheinen, um einen ausführlichen Aufklärungsbogen auszufüllen.

In der ersten Therapiesitzung findet ein ausführliches Patientengespräch (Anamnese) statt, um Ihren Grund der Konsultation, sowie Ihre medizinische Vorgeschichte genau zu erfassen. Auch Details (Operationen, Traumata, Unfälle, u.a.) können für uns hilfreich sein, wichtige Zusammenhänge im Körper zu erkennen.

Im Anschluss erfolgt eine genaue gesamtkörperliche Untersuchung im Stehen, Sitzen und Liegen.

Je nach Befund werden Körperstrukturen behandelt, die Einschränkungen in ihrer Funktion / Beweglichkeit zeigen. Dies können auch Körperregionen sein, die zunächst nicht mit Ihrem Beschwerdebild oder der Schmerzregion in Verbindung zu stehen scheinen.

Die Befundung besteht aus Untersuchungen u.a. mit Druck, Zug, Bewegung von Geweben, Gelenken, Faszien, Organen.

Eine Therapieeinheit dauert in etwa 50-60 min, bei Babys und Kleinkindern auch kürzer.

Die Dauer einer Therapieeinheit sagt nichts über die Effektivität aus.

Weiterer Therapieverlauf:

In Abhängigkeit vom Störungsbild kann es sinnvoll sein, mit 3-5 Sitzungen zu beginnen. Je nach Verlauf können weitere (Kontroll-) Termine individuell vereinbart werden. Das Behandlungsintervall ist individuell sehr unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. dem Störungsbild, Stress oder der Reaktion des Körpers.

Die Abstände der Sitzungen betragen anfangs 1-2 Wochen, später sind größere Abstände sinnvoll. Der Körper benötigt einige Tage, in einigen Fällen bis zu Wochen, die Informationen zu verarbeiten.

Dabei kann es zu Erstverschlimmerungen kommen.

Sollten Sie Fragen haben, oder verunsichert sein, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Behandlung von Babys und Kleinkindern:

Die Behandlung kann auf der Behandlungsbank, oder auch auf dem Schoß der Mutter / Bezugsperson stattfinden. Entscheidend ist, dass das Kind sich entspannen kann und sich wohl fühlt.

Diagnostik und Therapie gehen direkt ineinander über. Gefundene Dysfunktionen  im Gewebe werden direkt korrigiert. Die Techniken sind sehr viel sanfter als bei Erwachsenen. Oft reicht leichter Kontakt aus. Es kann sein, dass die Kinder während der Behandlung einschlafen.